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Unsere Erfolgsgeschichte in Bild und Wort

Gehen Sie auf eine Zeitreise mit LEO Kunststoffprofile® – von den Anfängen in der Schweizermühle bis zum heutigen Standort.

1958/59 – Anfang

Kurt Bernheim führt als Angestellter erste Versuche mit Kunststoffrollladen durch. Das Material kommt aus Italien, auf Hochhäusern in Miami Beach werden UV-Tests gemacht. Als sich sein Chef sich gegen Kunststoffrollladen entscheidet, kündigt Kurt Bernheim und startet die Produktion in Eigenregie.

1960 – Entscheidung

Pionier Kurt Bernheim gründet das Unternehmen LEO Kunststoffprofile®. Der Firmensitz befindet sich in der „Schweizermühle“ am Leonberger Bahnhof. Mit drei Extrudern beginnt Bernheim die Produktion von Rollladenprofilen. Bei den Kunden muss zunächst viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, Kunststoffrollladen sind vielen noch unbekannt.

1968/69 – Boom

Das Unternehmen floriert. Mittlerweile sechs Extruder und 10 Mitarbeiter groß, wächst es weiter. Die Lieferzeiten werden länger, die Produktion kommt den Aufträgen kaum hinterher und für mehr Maschinen ist kein Platz. Klaus-Jürgen Dußling tritt ein. Er verspricht seinem Schwiegervater Kurt Bernheim die Weiterführung seines Unternehmens. Der Neubau wird geplant.

1970 – Baubeginn

Erster Spatenstich: Der Neubau entsteht auf der grünen Wiese. Es ist die erste Gewerbeansiedlung im neuerschlossenen Industriegebiet Hertich in Leonberg-Eltingen. Die Bauherren denken groß. Mit 5.000 Quadratmetern Produktionsfläche rüstet sich das Unternehmen für die Zukunft. Es findet ein großes Richtfest statt.

1971 – Einweihung

Nach einer Bauzeit von einem Jahr wird der Neubau bezogen. Die Riesenhalle ist für LEO Kunststoffprofile® ein Quantensprung. Die Maschinenzahl verdoppelt sich auf zunächst zwölf Extruder. Die Einweihung wird mit einer großen Feuerwehr-Jahresübung gefeiert, eingeladen sind die Stadtverwaltung und alle direkt und indirekt am Bau Beteiligten.

1974 – Ölkrise

Fahrradfahren auf deutschen Autobahnen. Und Lieferengpässe beim Material für LEO Kunststoffprofile®, hervorgerufen durch künstliche Verknappung. Dabei sind die Auftragsbücher voll. Doch nach der Krise geht es weiter aufwärts.

1975-78 – Revolution

Eine neue Profilgeneration kommt. Wechsel und Umstellung auf Rollladenprofile mit einem verringerten Ballendurchmesser. Konstruktion und Einführung der Rollladenarretierung und weiterer Produktverbesserungen.

1980 – Unabhängigkeit

Ökologie trifft Ökonomie. Als Reaktion auf die Ölkrise wird das gesamte Heiz- und Kühlsystem auf Wärmepumpenbetrieb umgerüstet. Die Maschinenwärme heizt so auch das Bürogebäude. Lag der Heizölverbrauch zuvor noch bei jährlich 200-250.000 Litern, sinkt er danach auf 20.000 Liter.

1990 – Trauer

Der Gründer, Kurt Bernheim, stirbt am 14. Januar im Alter von 71 Jahren. In seiner Nachfolge übernehmen seine Tochter Viola Dußling und Klaus-Jürgen Dußling gemeinsam die Geschäftsführung von LEO Kunststoffprofile®.

1991 – Anbau

Der Bau einer neuen Halle erweitert die Lager- und Logistikkapazitäten. So können der eigene Fuhrpark und die Speditionen unter einem trockenen Dach verladen werden. Und gleichzeitig eintreffende Lastzügen mit Rohmaterial lassen sich besser organisieren und koordinieren.

1996 – Zweigwerk

Gemeinsam mit einem Partner beginnt LEO Kunststoffprofile® den Neubau eines zweiten Werks. Es entsteht im Industriegebiet Fliegerhorst in Oschatz, einer Großen Kreisstadt zwischen Leipzig und Dresden. Das Ziel war es, die neuen Bundesländer und die osteuropäischen Märkte mit Rollladen zu versorgen. Die Kapazitäten in Leonberg reichten dafür nicht aus. Oschatz startete mit 10 Maschinen, doch schnell wurden es mehr.

1998 – Kontinuität

Nicole Fischer, geb. Dußling, tritt in das Familienunternehmen ein. Damit übernimmt erstmals ein Mitglied der dritten Generation Führungsverantwortung.

1999 – Deckel

In Oschatz entwickelt man ein neues Produkt, das seit seiner Markteinführung und bis zum heutigen Tage ein Bestseller ist. Ein Kastendeckel, der rundum überzeugt und besonders im Hinblick auf seine Dämmeigenschaften einzigartig ist: Revileo®.

2000 – Wachstum

Oschatz stößt schon an Grenzen, das Wachstum ist rasant, so dass Umbauten und Erweiterungen notwendig werden. Sie betreffen das Verwaltungsgebäude, eine Produktionshalle, das Lager und die Auslieferung.

2004 – Perspektive

Marcel Dußling tritt in das Unternehmen ein und verstärkt als weiteres Mitglied der dritten Generation die Unternehmensspitze. Er wird in den nächsten Jahren zum künftigen Geschäftsführer aufgebaut. So wird die Führung und Unabhängigkeit des Unternehmens auf lange Sicht gesichert.

2005 – Verkauf

Das Werk Oschatz wird an den Partner verkauft. Auch nach dem Verkauf besteht eine enge Verbindung. Die Konzentration gilt dem Stammwerk in Leonberg. Der Verkauf des Werks Oschatz betrifft Leonberg in keiner Weise, es existiert auch keine Vernetzung oder gegenseitige Beteiligung: LEO Kunststoffprofile® ist und bleibt unabhängig und zu 100% in Familienbesitz.

2008 – Sonderprofile

Die Nachfrage nach individuellen Lösungen, die mittels Extrusionsverfahren gefertigt werden können, nimmt zu. Der Unternehmensbereich Sonderprofile wächst. Gemeinsam und in enger Abstimmung mit unseren Kunden setzt wir Ideen um, entwickeln neue Produkte. LEO Kunststoffprofile® beweist sich einmal mehr als innovativer Partner seiner Kunden.

2010 – Jubiläum

50 Jahre sind ein weiter Weg. Heute steht das Unternehmen auf gesunden Füßen und trotzt der momentanen wirtschaftlichen Entwicklung. Das Produkt, mit dem 1960 alles begann, steht immer noch im Vordergrund. Auf 5.000 Quadratmetern fertigt LEO Kunststoffprofile® mit rund 50 Mitarbeitern auf 35 Extrudern im Dreischichtbetrieb Kunststoffprofile. Europaweit gehören wir zu den führenden Herstellern von Rollladen.

2011 – Zukunft

Die nächsten Schritte sind geplant, die Weichen sind gestellt, wir werden unseren Weg weiter gehen, unsere Erfolgsgeschichte fortschreiben: Mit LEO Kunststoffprofile® wird auch in Zukunft zu rechnen sein.

 

 

 

 

Die Chronologie – Meilensteine aus
50 Jahren Firmengeschichte

Unsere Geschichte ist eng verknüpft mit der Geschichte des Kunststoffrollladens, seiner Funktion und seiner Bedeutung. Sie liest sich wie ein reiches, abwechslungsreiches Leben. Ein Leben, das einige Überraschungen bereithielt, letztlich jedoch immer geradlinig verlief – und lange noch nicht zu Ende ist.

Was uns seit jeher auszeichnet, begründet noch heute unseren Erfolg: Die Fähigkeit, vorauszudenken, Neues zu wagen, Innovationen auszutüfteln, zur Serienreife zu bringen und somit Markttrends zu setzen. Gleichzeitig haben uns weitere typisch schwäbische Tugenden – Bodenständigkeit, Wirtschaftlichkeit und manchmal auch eine Portion Hartnäckigkeit – in rauen Zeiten geholfen, Kurs zu halten. Das Resultat sind 50 Jahre Kontinuität. 50 Jahre, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind: eines der marktführenden Unternehmen im Bereich Rollladen. Um diese Position zu behaupten und auszubauen, werden wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen.

Unternehmer aus Leidenschaft

Es sind viele Menschen, die uns auf unserem Weg durch die Jahrzehnte begleitet haben und einige, die unser Unternehmen besonders prägten. Kurt Bernheim war derjenige unter ihnen, ohne den es die Geschichte von LEO Kunststoffprofile® nicht geben würde. Seiner Vision, seinem Mut und seinem Pioniergeist ist unser Erfolg zu verdanken. Sein Unternehmergeist, sein Blick für das Machbare und sein untrügliches Gespür dafür, im richtigen Moment das Richtige zu tun, haben den Grundstein dafür gelegt. Als außergewöhnliche Persönlichkeit hat er mit Leidenschaft und großem Engagement stets das getan, was getan werden musste. Er wird uns und kommenden Generationen immer Vorbild sein. Deshalb führen wir ihn bis heute in unserem Namen: LEO Kunststoffprofile® Kurt Bernheim GmbH & Co. KG.

Menschen machen den Erfolg

Von Kurt Bernheim haben wir gelernt, dass Menschen den Unterschied machen. Nur wenn alle ihren Platz einnehmen und sich mit dem Ganzen identifizieren, ist ein Unternehmen auf Dauer erfolgreich. Um es mit den Worten von Klaus-Jürgen Dußling zu sagen: „Unser Unternehmen muss sich verhalten wie ein perfekt eingespieltes Getriebe, es müssen alle Zahnräder mitdrehen, sonst kommt an der Welle keine Leistung an.“ Damit aber Leistung kommt, dafür müssen wir als Unternehmen unseren Mitarbeitern die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Entsprechend bringen wir ihnen ein hohes Maß an Respekt und Achtung für ihre Leistung entgegen. Als Familienunternehmen in dritter Generation ist es für uns selbstverständlich, dass die Beziehung zu unseren Mitarbeitern eine sehr enge ist. Sie basiert auf Vertrauen, der Gewissheit, dass eine Balance besteht zwischen Geben und Nehmen. Wir sehen in jedem Mitarbeiter immer auch den individuellen Menschen. Daher halten uns die meisten überdurchschnittlich lang die Treue, fühlen sich wohl mit Arbeit, Kollegen und Umfeld. Ihre Zufriedenheit spiegelt sich in vielen Dingen, unter anderem in einem sehr niedrigen Krankenstand. Einige Mitarbeiter sind uns sogar bis in die dritte Generation hinein treu.

Mit Leistung und Teamgeist

Allen unseren Mitarbeitern, die zusammen diesen Erfolg möglich machten, ob sie aktuell bei uns tätig sind oder dies zu früheren Zeiten waren, gilt unser herzlicher Dank. Denn ohne sie, ihren Mut, ihren Fleiß, ihre Zähigkeit, ihre Disziplin, ihr Engagement und ihre Loyalität wären die vergangenen 50 Jahre sicher nicht dieselben gewesen. Wir freuen uns, dass wir sie haben, und wir wissen, was wir an ihnen haben. An jeder Einzelnen und jedem Einzelnen. Gemeinsam mit ihnen ist uns vor den Herausforderungen der Zukunft nicht bange, im Gegenteil: Wir begegnen ihnen mit großer Zuversicht und setzen weiter auf diejenigen, die uns bis hierher gebracht haben. Ganz nach dem Motto: Never change a winning team.